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Flann im Glück von Julia Schreiber
Tainistear an Fógachta - Die Insignien von Jan Kirchdörfer
Der Kniefiedler von Tomcat
Das Bardenfest in Cuanscadan von Harald Bromreiter-Troxler
Das Bardenfest von Anja Grass

Was wäre ein Rollenspiel-Abenteuer ohne Gasthäuser? Nichts! Die Abenteurer (oder die, die es ja eigentlich erst werden wollen) stünden nämlich deppert auf den Straßen herum, schauten sich fragend und nichtssagend an und warteten verzweifelt darauf, dass doch bitte jemand mit einem Auftrag (in aller Regel unschön in der Ausführung, weil blutig, aber mit ordentlich Ruhm bekleckert) auftaucht. Auftraggeber aber sitzen immer (immer!) in den Gasthäusern (Kneipen, Tavernen, Spelunken …), meist in der allerhintersten Ecke, meist mit einer Kapuze überm Kopf, meist um Stille bemüht, damit nur ja niemand (niemand!) etwas von dem ach so geheimen Auftrag mitbekommt. (“… und wenn ihr davon was erzählt, schneid ich euch die Kehlen durch!” “Wir sind aber 9 Gefährten!” “Egal, ich mach das, und ich fang mit diesem weißbärtigen Zauberzausel mit dem lustigen Kapuzenmäntelchen an!” Endlich – Stille.)

Wo will ich hin? Ach – Tomcat also hat ein Herz für Abenteurer. Er öffnet die Pforten zu einem ganz speziellen Gasthaus, es ist neu in der Stadt, die Tische ungekerbt, die Stühle noch vierbeinig, der Wirt noch nicht sein bester Gast. Ein so jungfräuliches Gasthaus muss natürlich eingeweiht werden, und wer eignet sich … Gut, die Überlegung war jetzt verkehrt. Ich kenne keinen Gastwirt in irgendeiner Rollenspiel-Welt, der eine Horde Abenteurer als gute und immer wieder gern gesehene Gäste bezeichnen würde. Aber für eine Einweihung sind sie immerhin gut genug, erregen sie doch in aller Regel die Aufmerksamkeit der gesamten Stadt inklusive Stadtwache und anderen, rasch herbeieilenden Ordnungskräften. Abenteurer haben also einen Werbeeffekt, der dem “Kniefiedler” zugute kommen soll.

Schiebt also, werte Spielleiter, eure Abenteurer rein in den “Kniefiedler”. Tomcat hat nicht nur alles haarklein beschrieben, sondern selbst die Zeichnungen beigesteuert! Doch Vorsicht, bückt euch, denn – na, zu spät. Aber es wird sicher nicht euer letzter Besuch sein. Es sei denn, ihr verhaltet euch wie immer, also wie die Axt im Porzellanladen. In diesem Fall wird der Wirt euch euren Besuch nicht danken …

Zum Herunterladen werden zwei Versionen des Abenteuers angeboten. Wer in Schwarz-Weiß ausdrucken möchte, der nehme sich “Das Bardenfest in Cuanscadan (Schwarz-Weiß)”, wer farbig ausdrucken möchte, bediene sich an “Das Bardenfest in Cuanscadan (Farbig)”; inhaltlich unterschieden sich beide Versionen nicht. Thorsten Kettermann hat zwei Versionen des Kurz!-Emblems angefertigt, sodass ich je nach Ausdruck die entsprechende Variante empfehle.

Der Kniefiedler (Schwarz-Weiß)

Der Kniefiedler (Farbig)

Das Quellenbuch “Cuanscadan” sagt uns: “… vor allem im Landesinnern ist die Bevölkerung über kleine Wehrgehöfte verteilt.” (Seite 98) Was liegt also näher, als Thomas Kerßebaum ins besagte Landesinnere zu senden und eines dieser kleinen Wehrgehöfte zu beschreiben. Damit dies alles Hand und Fuß hat, begleitete ihn Herr Tomcat. Er verlieh den Beschreibungen noch mehr Substanz in Gestalt von Lageplänen.

“Das Wehrgehöft der Familien Rhoslynn” steht exemplarisch für die vielen Wehrgehöfte, die sich in ihrem Aufbau im Fürstentum Cuanscadan meist ähnlich sind. Manchmal verfügen sie über weniger Gebäude verfügen oder können keinen Erdwall vorweisen. Ein anderes Mal leben weitere Familien im Wehrgehöft, sodass dem Wohngebäude mehr Platz eingeräumt werden muss oder gleich weitere Gebäude in den Sand gesetzt werden.

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