Das Quellenbuch „Cuanscadan“ sagt uns: „… vor allem im Landesinnern ist die Bevölkerung über kleine Wehrgehöfte verteilt.“ (Seite 98) Was liegt also näher, als Thomas Kerßebaum ins besagte Landesinnere zu senden und eines dieser kleinen Wehrgehöfte zu beschreiben. Damit dies alles Hand und Fuß hat, begleitete ihn Herr Tomcat. Er verlieh den Beschreibungen noch mehr Substanz in Gestalt von Lageplänen.

„Das Wehrgehöft der Familien Rhoslynn“ steht exemplarisch für die vielen Wehrgehöfte, die sich in ihrem Aufbau im Fürstentum Cuanscadan meist ähnlich sind. Manchmal verfügen sie über weniger Gebäude verfügen oder können keinen Erdwall vorweisen. Ein anderes Mal leben weitere Familien im Wehrgehöft, sodass dem Wohngebäude mehr Platz eingeräumt werden muss oder gleich weitere Gebäude in den Sand gesetzt werden.

Doch für eine Abenteuergruppe, die sich aus den (wenigen) Städten oder Dörfern traut, bietet sich das Wehrgehöft als Wegestation oder als Unterschlupf, als letzter Rastplatz vor dem Dungeoncrawl oder als Ausgangspunkt für ein dort platziertes Abenteuer an. Verfluchtes Erainn beispielsweise lässt alle Möglichkeiten, doch zwischendurch, zuvor oder danach (also zu einem passenden Zeitpunkt) einen Abstecher ins Wehrgehöft zu machen.

Im Juni 1991 erschien „Gildenbrief 23“ – dies ist genau 20 Jahre her. Das dort publizierte Wehrgehöft bildete die Grundlage für die überarbeitete Version. Als besonderes Zubrot zeichnete Tomcat für die neue Version alle Lagepläne neu – was sich im Vergleich mehr als gelohnt hat!

Das Wehrgehöft der Familie Rhoslynn

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