Archiv für Februar 2011

Die Zeit verrinnt. 2415 nL schrieb man in Cuanscadan, als das Quellenbuch erschien. Die Gegenwart sieht älter aus, genau genommen um sechs Jahre älter. Man schreibt das Jahr 2421 nL. Das ist insoweit gut, weil die Geschichte sich in einem steten Fluss bewegt, dynamisch ist und nicht statisch. Auch das macht ein Rollenspiel interessant, denn die Abenteurer werden Teil der Geschichte, indem sie diese verändern können oder zu verändern suchen. Sie schreiben Geschichte(n).

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Eoganachts Erbe

Von circa 2380 nL bis 2416 nL
Ort: Provinz Moncurragh (einschließlich Cuanscadan)

Hinter jedem starken Mann steht eine starke Frau. So hielt auch Eoganacht als Fürst von Cuanscadan das Ruder in der Hand, doch seine Angetraute Ráichéal steuerte …

Ráichéal und Eoganacht schlossen eine Lanuin-Ehe nach alter Sitte, wie es zwischen Partnern aus der höheren gesellschaftlichen Schicht nicht ungewöhnlich ist. Ráichéal entstammte einer alten Linie, die sogar für sich reklamiert, dass ihre Vorfahren von den Coraniaid abstammen. Obwohl vieles behauptet werden kann und nur wenig sich durch Schriften belegen lässt oder durch Geschichten, die mündlich überliefert sind (und die sich deshalb den Vorwurf gefallen lassen müssen, alles zu beurkunden, was gewünscht oder gefordert wird), deuten ihr Aussehen und ihr sehr distanziertes, oft überhebliches Auftreten auf dieses Erbe hin. Eoganacht dagegen war ein junger Draufgänger, der seinem Vater nachschlug. Der Apfel fällt nicht weit vom Baum …

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Aufruhr im Osten des Fürstentums

Frühjahr 2416 nL
Ort: Provinz Luachar

Die nachfolgenden Ereignisse geben einen kleinen Einblick, welche Schauspiele hinter den Kulissen des Fürstentums veranstaltet werden. Wenn sich die Spieler in das Gebiet des Clann Èile begeben, müssen sie mit erhöhtem Misstrauen rechnen: sie kommen ja anscheinend aus Cuanscadan und sind womöglich Spitzel des Fürsten. Oder sie verwenden die Informationen des Räubers, um diese in Cuanscadan an den Mann zu bringen (bleibt nur zu hoffen, dass sie den richtigen Mann erwischen, nicht dass Conall Cernach seine Fühler bereits bis in die Hafenstadt ausgestreckt hat). Vielleicht lässt sich überhaupt die Unruhe im Osten des Fürstentums nutzen, um die statische „Geschichte des Fürstentums“ weiterzuschreiben (und sie zu einer veränderlichen Geschichte zu machen).

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Den nachfolgenden Text verfasste ich vor einigen Jahren, die Anmerkungen revidiere ich aber heute nicht. Es entsprach damals wie auch jetzt natürlich nicht der Sorgfaltspflicht, aus dem Bauch heraus zu schreiben. Das hat seine Tücken, weil einiges nicht ganz ausgegoren ist, anderes nicht schön formuliert. Ich machte es trotzdem, um überhaupt den Fuß in die Tür zum Fürstenhaus zu bekommen. Es kann zweifellos sein, dass ich später etwas zurücknehme oder anders sehe, aber für den Moment damals – und auch jetzt – musste es reichen. Warum ich’s dann machte? Womöglich möchte ein Spielleiter den Fürsten doch in den Blickpunkt eines Abenteuers rücken oder ihn als Staffage präsentieren. Da ist es doch nicht schlecht, wenn ein paar Worte über Charakter und Motivation und dies und jenes weitergereicht werden.

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Um die neuen Charaktere und Örtlichkeiten für den Spielleiter einfacher in Cuanscadan an den richtigen Ort und die passende Stelle zu rücken, erhalten sie auf der Stadtkarte ihren festen Platz Die Karte wurde zu diesem Zweck mit einem Raster überzogen, bei den jeweiligen Charakteren und Örtlichkeiten finden sich entsprechende Angaben zum Standort.

Stadtkarte von Cuanscadan mit Rastergitter


 

Selbst Diebe wie die aus der Abenteuerskizze „Noch eine Diebesbande“ brauchen eine Verschnaufpause, und was eignet sich da besser als ein alte, verlassene Bruchbude, die in einer der verwinkelten und stinkigen Hintergassen der Stadt vor sich hinmodert und geradezu auf zwielichtiges Gesindel wartet (zur Orientierung sei darauf verwiesen, dass dieses Haus auf der gerasterten Übersichtskarte – siehe „Karten“ – im Planfeld J19 liegt).

Damit das alles anschaulich ist, hat Stefan Peschl eine Karte des Hauses gezeichnet. Die Karte wurde in der zweiten Version mit einem Gitterraster überzogen, um ebenfalls bei Bedarf ausgedruckt und gleich für das Spiel mit Figuren eingesetzt zu werden. Beide Dateien sind etwas umfangreicher (circa 2 MB). Wer die Hauspläne nicht herunterlädt, sieht im Anschluss an die Beschreibung, was er verpasst.

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Stefan Peschl beschert uns, nachdem er für seine Spielgruppe der Abenteuerskizze „Noch eine Diebesbande“ ein Profil verliehen (sprich: sie nicht nur ausgearbeitet, sondern auch durchgespielt hat), die beiden fürs Abenteuer konzipierten Diebe mit ihren Spieldaten zur Verfügung. Wer also die Arbeit umgehen will, greift einfach auf diese zwei Diebesgesellen zurück. Eine Biografie wurde ihnen nicht auf den Leib geschneidert, aber das ist auch nicht notwendig. (Übrigens wurden die Diebe mithilfe des Programms „Magus“ erzeugt, sollten die Diebe also ihre Macken haben, darf dies dem Computerprogramm angelastet werden.)

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Thomas Losleben schildert alles, was man von der „Schmugglerbande um Ciua-Nene“ wissen muss – oder besser nie wissen sollte? Egal, für einen Spielleiter ist der Schmuggel von Luxuswaren garantiert ein gefundenes Fressen, um die nach Wohlstand gierenden Abenteuer zu ködern. Wo es nach Luxus riecht (und in Cuanscadan riecht so einiges), da lassen sie sich ja gerne nieder. Oder sorgen für Recht und Ordnung, wenn sie schon vom Kuchen nichts abhaben dürfen. Die beschriebene Schmugglerbande kann gut und gerne eine Abenteurerbande bis Grad 4 oder 5 auf Trab halten.

Die Schmugglerbande um Ciua-Nene


 

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